Radiola ist ein kostenfreier Radioplayer, der sich in die Mac-Menüleiste integriert. Die größtenteils mit der Apple-Programmiersprache Swift geschriebene Open-Source-Anwendung zeichnet sich durch einen geringen Ressourcenbedarf aus und verfügt auch über eine deutschsprachige Benutzeroberfläche. Nun ist Radiola in der Version 11.0 erschienen.
"Verbesserungen hinsichtlich Erscheinungsbild und Verhalten: Einfacherer Zugriff auf den Hörverlauf; Filterung und Sortierung von Sendern; Filterung und Sortierung im Hörverlauf. Option, das Hauptfenster der Anwendung immer sichtbar zu halten. Benachrichtigungen bei Titelwechseln (können separat aktiviert werden). Option, den aktuellen Titel direkt in der Menüleiste darzustellen. Hinzufügen einer Tastenkombination zum Öffnen des Menüleistenmenüs der Anwendung", teilte der Entwickler Alex Sokolov zu den Neuerungen in Radiola 11.0 mit. Daneben gab es diverse Optimierungen und Problembehebungen.
Radiola verfügt über einen integrierten Browser für Radiostreams, kann häufig gehörte Sender als Favoriten zum Menü hinzufügen und bietet eine Historie, die die zuletzt gespielten Songs darstellt. Die minimal benötigte macOS-Version wird nicht genannt, die Kompatibilität mit den aktuell von Apple unterstützten Betriebssystem-Versionsreihen ist gegeben.

Bild: Alex Sokolov.
Der Entwickler Alex Sokolov beschreibt seine App wie folgt: "Während die meisten Musikplayer eine Option für Internet-Streaming bieten, möchten Sie vielleicht nicht immer Ihren ressourcenhungrigen Media-Player laufen lassen. Radiola ist ein leichtgewichtiger Internetradio-Player für macOS. Er befindet sich in der Menüleiste und ermöglicht es Ihnen, schnell und unkompliziert Internetradiosender zu hören."
Das Projekt mitsamt Quellcode ist auf der Plattform GitHub zu finden, wo Anwender Problemberichte und Verbesserungsvorschläge einreichen können. Das Programm benötigt lediglich rund 20 MB Speicherplatz und bietet verschiedene Einstellungsoptionen, unter anderem für die Maustastenbelegung, Tastenkürzel und das Erscheinungsbild.
